17. Juli 2016 Challenge Roth – nicht was ich mir erhofft habe…

Als mein Saisonhauptziel hatte ich immer die Challenge Roth Langdistanz geplant. Nicht nur für mich sollte dieser Wettkampf etwas ganz Aussergewöhnliches werden, sonder auch für mein ganzes Team, rund um Ute Mückel. Für Ute wurde dies die 50 Langdistanz und es gingen ingsgesamt 50 Sportler unter ihrem Namen und für einen guten Zweck (Charity 50 http://www.utemueckel.de/charity-for-50/ ) an den Start.

Roth2

Deshalb fiel mir ein Entscheid, nicht zu starten auch umso schwerer… Rund 8 Wochen vor Roth habe ich mir im Sesamoid des rechten Grosszeh eine Stressfraktur zugezogen. Nun wurde die Zeit knapp. Eine 6-wöchige Laufpause war mir auf sicher. Ich konnte jedoch uneingeschränkt auf dem Rad und beim Schwimmen trainieren. Die Laufeinheiten habe ich so weit wie möglich durch Aquajogging ersetzt und nach 6 Wochen Laufpause dann auch in der MedBase Thun auf dem Alter-G angefangen zu laufen. Die Woche vor der Challenge konnte ich immerhin schon wieder 70min draussen laufen…ganz Beschwerde frei war das Ganze aber immer noch nicht. Umso mehr spielte meine Gefühlswelt Karussel…soll ich oder soll ich nicht teilnehmen, denn 70min Laufen sind natürlich noch lange kein Marathon und das mit Vorbelastung auf dem Rad. Am Ende habe ich mit der Unterstützung von meinem Arzt und Physio entschieden es zu versuchen. Das Verlaufs-MRI zeigte eine weitgehende Genesung (soweit eine Stressfraktur nach 6 Wochen eben genesen kann…) und auch alle Lauftests verliefen positiv. Dennoch blieb das Ungewisse in meinem Hinterkopf und es fehlte mir (im Nachhinein gesehen…) wohl bereits da an der nötigen Entspannung und 100%-igen  Zuversicht.

Der Event startete sehr schön - es war einfach toll, so viele Teammitglieder wiederzusehen und mit Ihnen Zeit zu verbringen. Die Nacht vor dem Rennen war für mich nicht sehr erholsam und etwas gerädert ging ich morgens zur Wechselzone. Das ist bei mir jedoch selten anders und hat in Bezug auf meine Leistung noch nichts zu sagen ;o). Ich konnte mich ordentlich warm laufen und kam inmitten der rund 200 Athletinnen und Athleten aus der 1. Welle recht gut ins Schwimmen. Die Schwimmzeit von 1:00.49h stimmte mich zuversichtlich im Hinblick auf eine gute Endzeit. Auf dem Rad hatte ich doch recht gute Fortschritte gemacht und war gespannt darauf, was ich hier rausholen kann.

Die Beine gingen nicht richtig auf und die ersten Radkilometer fühlten sich eher zäh an. Aber auch das muss noch gar nichts bedeuten. Bald einmal ging es auch etwas flüssiger, aber dann hatte ich bereits bei km 60 das Gefühl, dass meine recht Beckenseite steiff ist und es in den Rücken hochzog. Ich schenkte dieser Verspannung noch keine grosse Beachtung und flitzte nach der ersten Runde an der Wecheslzone vorbei in der Hoffnung nun noch einmal richtig aufdrehen zu können. Kräftemässig schien da noch was zu gehen. Der Zug im Rücken wurde aber immer wie stärker und die stets gleiche Position gab mir keine Möglichkeit mich zu lockern. Die Schmerzen wurden immer stärker und bei km 110 waren sie so schlimm, dass ich mich nicht mehr in Aeroposition halten konnte. Ich musste den Druck rausnehmen und mich aufrichten. Von da weg platzte mein Traum vollends… Ich kapitulierte und entschied mich, locker zurückzurollen…. diese 70km wurden seeeeehr lang für mich…wie ein Tourist rollte ich inmitten der Athleten immer weiter in Richtung T2. Nach 5:21h kam ich überraschend zeitig da an und stieg aus dem Rennen aus…

Die Enttäuschung war gross, zumal ich nie mit einem solchen Problem auf dem Rad gerechnet hätte…auf der anderen Seite hat mich das davon abgehalten überhaupt zu laufen und somit konnte ich meinen Fuss schonen… was im Endeffekt vielleicht für mich gespielt hat.

Die Tage in Roth mit meiner Familie und meinen Team waren dennoch sehr schön und nun kann ich meine Kräfte neu aufsetzen in Richtung ITU Powerman Duathlon Weltmeisterschaften vom 4. September 2016 in Zofingen, wo ich mit dem Schweizer Elite Team an den Start gehen werde ;o).

 

8. Mai 2016: Half-Challenge Rimini – Professionals Rang 7 …und es wäre noch viel mehr dringelegen…

Am 8. Mai galt es dann zum ersten Mal erstn – ausgeruht war ich am Start in Rimini bei der Halfchallenge. Das Schwimmen lief gut, ich war für einmal in guter Gesellschaft von weiteren Mädels und konnte mit einem guten Schwimmgefühl über die 1.9km bei klarer Sicht und recht ruhiger See. Die Schwimmzeit von 35min hat mich jedoch erst einmal verunsichert – erst hinterher konnte ich mich wieder beruhigen, als ich gesehen habe, dass auch die anderen Frauen deutlich über 30min geschwommen sind.

Auf dem Rad machte ich von Beginn weg Druck, fühlte mich gut und genoss die wunderschöne Landschaft ausserhalb von Rimini. Kontinuierlich konnte ich auf einige Frauen auf der Radstrecke auffahren und sie überholen – die Beine waren immer noch gut und ich versuchte mich ausreichend zu verpflegen, um keine Krise einzufahren. Ich konnte das Rennen bis zur Wechselzone aktiv und wach gestalten und verlor nie den Druck auf den Pedalen.

Challenge Rimini 13

Dann ging es auf den abschliessenden Halbmarathon – bereits die Tage vor dem Rennen, spürte ich immer wieder, dass das Laufen nicht ganz rund war – eine verspannte Hüfte/tiefer Rücken, verhinderten einen runden Schritt – leider spürte ich diese Verspannung nach den 94km Rad mit rund 1000HM noch deutlicher und mein Laufstyl glich eher einem Gehinke, was mich extrem viel Kraft kostete. Dennoch wollte ich mich nicht geschlagen geben und die bestmögliche Position herausholen. Rand 4 bis 7 waren wir alle sehr nahe aufeinander bis 3km vor dem Ziel, war ich noch auf Position 5 – musste dann der schnell auflaufenden Martina Dogana den 5 abgeben und wurde 50m vor dem Ziel von einer Tschechischen Athletin noch überrascht und überholt ….diese hatte ich einfach nicht auf dem Radar…

Challenge Rimini 6

Insgesamt bin ich jedoch sehr zufrieden mit meinem Rennen – die Halbdistanzen sind nicht meine Stärke, aber gerade deshalb habe ich mir diese eingeplant – um etwas mehr Härte/Stehvermögen zu holen, welches ich dann auf der Langdistanz einsetzten kann!

 

10. April 2016: Triathlon Portocolom – Mallorca

Bereits stand im April ein weiteres Trainingslager auf Mallorca, im Ferrer Janeiro, meinem Trainingsparadies an. Nach 3 Trainings intensiven Tagen ging es jedoch dann erst einmal an den Start vom International Triathlon Portocolom. Das Rennen war wiederum als Trainingswettkampf gedacht und so musste etwas Vorbelastung sein…

Im 14 Grad kalten Wasser galt es 1km zu Schwimmen, gefolgt von 100km Rad, wovon 2 San Salvador und auch sonst noch ein paar Höhenmeter (insgesamt 1600HM) und zum Schluss eine 10.5km langer Lauf im Hafenstädtchen von Portocolom. Der starke Wind machte die Radkilometer noch etwas härter und die vorermüdeten Beine spürte ich auch. Dennoch war ich mit meinem Rennen und dem 4. Rang overall in einem stark besetztem Rennen (1. Emma Billham, CHE – 2. Diana Riesler, GER) sehr zufrieden.

Tri Portocolom

Nachdem uns der Wettergott im März nicht sonderlich gut gesinnt war, konnten wir uns nun im April keineswegs beklagen und auch die folgende Woche bei besten Wetterbedigungen um die 25 Grad geniessen. Viele schöne Schwimm-, Rad- und Laufkilometer sind da zusammengekommen – die abwechslungsreichen Trainingspläne von unserer Trainerin Ute Mückel haben uns trotz mancher Herausforderung viel Spass bereitet.

TL UM 1

Trainingslager Mallorca – Ferrer Hotels, Can Picafor – MAHU und Ironladies

Obwohl das Wetter es dieses Mal leider nicht gut mit uns meinte, konnten wir doch eine ganz herrvorragende Trainigswoche auf Mallorca geniessen – das Ferrer Janeiro, Can Picafort hat uns die besten Trainingsbedingungen geboten.

TL MAHU Ironladies 1

TL MAHU Ironladies2

Endlich wieder Vollgas geben ;o) – Powerman Duathlon Mallorca – Ferrer

Die Saison 2016 hat früh und sehr gut begonnen. Mit einem 3. Rang am Powerman Duathlon in Mallorca konnte ich bereits am 27. Februar ins Wettkampfgeschehen einsteigen. Diesen Duathlon habe ich als schnelle Trainingseinheit in eine Trainingslager auf der Insel eingebaut und war selber überrascht mich in der Duathlonszene so gut behaupten zu können ;o).

Sigerehrung Powerman
Sigerehrung Powerman

 

Starke Schweizer Vertretung

Starke Schweizer Vertretung

 

Saison 2016 – I’ll be back on track

Nachdem ich von der Saison 2015 nicht  viel zu berichten hatte, bin ich nun guter Dinge, dass dies für die Saison 2016 wieder ganz ander sein wird ;o).

Die Saison 2015 konnte ich mit einem Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen abschliessen – auf der Mitteldistanz bei der Challgenge Mallorca (Paguera) konnte ich bei den Profis den 11. Rang belegen. Einerseits war es schön wieder einmal Wettkampfluft zu atmen, das Rennen zeigte mir jedoch auch ganz klar meine aktuelle körperliche Verfassung, resp. meinen Formstand auf. So habe ich die darauffolgende Zeit nun genutzt, um meine muskulären Defizite auszugleichen und ich fühle mich nun wieder sehr stabil und belastbar. Positiv für mich war, dass ich im 2015 das vielseitige Kraftgerät von Eisenhorn (www.eisenhorn.com) kennenlernen durfte und seit dem Sommer auch eisig damit trainiere. Das Gerät ist wie geschaffen für mich – leicht montierbar, bringt eine riesige Vielfalt von Kräftigungsmöglichkeiten mit, sodass ich als Triathletin jede Disziplin gezielt vorbereiten kann. Zudem spare ich mir viel Zeit, da ich den Weg ins Fitness sparen kann und somit mehr Zeit für das restliche Training investieren kann.

Startklar für Saison 2016: Powerman Duathlon Mallorca

Für einmal habe ich vor mit einem Duathlon in die Saison zu starten: am 27. Februar 2016 findet in Mallorca der Powerman Duathlon www.powermanspain.com. So habe ich in den letzten Wochen viele Einheiten im Hinblick auf meinen ersten Duathlon absolviert und konnte dank dem Fitness Bfit2 www.bfit2.ch in Düdingen dem kalten und zum Teil auch nassen Winter trotzen und gezielt trainieren.

Weiter geht es danach gleich mit einem Trainingslager – die Ironladies werden auf Mallorc, im Hotel Ferrer Janeiro zusammen mit MAHU Bike und Sport Shop Plaffeien ein Trainingslager durchführen.

 

31. Mai 2015: Partnervertrag mit Ferrer Hotels, Can Picafort Mallorca

Sportlich gesehen habe ich noch keine grossen Neuigkeiten zu berichten. Probleme an Fuss und Knie, welche sich leider bei der Wiederaufnahme der Belastung nach und nach gezeigt haben, haben bis jetzt verhindert, dass ich wieder 100% ins Training einsteigen konnte. Dafür arbeite ich konsequent am Aufbau und Kräftigung der Muskulatur und konnte das Schwimmtraining intensivieren. Nun erhoffe ich mir, dass ich bald wieder 100% belastbar bin und in die frühe Herbstsaison hinein meine ersten Höhepunkte planen kann.

Logo Ferrer

 

Im Mai bin ich ins Ferrer Hotel nach Can Picafort, Mallorca gereist. Im Hotel Ferrer Janeiro schlägt jedes Sportlerherz höher – vor allem aber auch das Triathlonherz. Neben einem sehr schönen geheitzten 25m Pool, traumhaften Rad- und Laufstrecken, bietet das Hotel auch einen kleinen Kraftraum und einen edlen Spabereich mit Erholungsmöglichkeiten wie Massage, Physio usw. Die Zimmer sind grosszügig und das Essen lässt keine Wünsche offen. Speziell wird auf gesunde, ausgewogenen und sportlergerechte Mahlzeiten geachtet. Hinzu kommt, dass die Leute im Hotel einfach immer freundschaftlich, familiär und sehr hilfsbereit sind. Jedermann und jede Frau findet hier etwas Passendes an sportlichen Aktivitäten, ebenso als Familie und für die Kinder gibt es viele Angebote; das sportliche Angebot von Spinning, Pilates, Aquagym, Runningnights, geführte und ungeführte Wander-, Lauf- und Radtouren usw. wie ein toller Kidsclub und viele Entspannungsmöglichkeiten am Pool oder im Spabereich runden das Angebot ab. Einfach ein Ort zum sich wohlfühlen und geniessen – mein Trainingsparadies eben.

Ambassador Ferrerhotels

 

Seit Mitte Mai bin ich nun stolze Botschafterin der Ferrerhotels und freue mich sehr darauf sehr bald wieder dahinzureisen. Profitieren davon könnt ihr jedoch alle: besonders attraktive Angebote bekommt ihr über meinen Promocode: Monique2015. Ganz einfach auf der Webseite der Ferrer Hotels unter http://www.ferrerhotels.com/ reservieren und dabei meinen Promocode eingeben. Damit bekommt ihr sofort eine zusätzliche Vergünstigung. Jedoch nicht zu lange warten, denn wenn das Hotel ausgebucht ist, nützt auch mein Promocode nichts mehr… ;o)

Gerne könnt ihr euch auch an mich wenden für weitere Informationen, Reise und Besichtigungstipps. Auch werde ich regelmässig da anzutreffen sein und biete vor Ort gerne auch Trainings an. Bei Interesse bitte um Konktaufnahme.

Ferrer Swim

 

10. Januar 2015: Bericht Ironman Western Australia, Busselton vom 7. Dezember 2014

Für einmal eine ganz andere Geschichte… – viel Glück im Unglück

Nachdem ich zum Ironman Barcelona wieder richtig in Form gekommen war und da meine absolute Bestzeit mit 9:27h erzielen konnte, habe ich entschieden, meine Saison noch etwas zu verlängern.

Meine Familie war bereit mich zum Ironman nach Westaustralien, Busselton zu begleiten. So planten wir gute drei Wochen in Westaustralien, wobei wir zuerst ein paar Tage bei lieben Freunden in der Nähe von Hillarys verbringen wollten, dann eine Woche vor Wettkampf weiter nach Busselton und hinterher noch elf Tage geniessen in Busselton und wieder zurück nach Hillarys zu unseren Freunden.

Die Vorbereitungen auf WA liefen super – in einem sehr guten Trainingscamp auf Mallorca, konnte ich mich mit meiner Kollegin Mareen Hufe und einem weiteren Profi-Triathlet Markus Thomschke bestens vorbereiten. Zudem nahm sich meine Trainerin Ute Mückel mit ihrem Mann Thomas die Zeit uns ein paar Tage da zu besuchen und boten uns beste Privatcoaching Gegebenheiten. Alles passte bestens und die Vorfreude auf Westaustralien war gross.

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So reiste ich am 26. November mit meiner Familie über Dubai nach Perth. In Ocean Reef und Hillary konnte ich mit meinem Freund Mike Bosch und seinen Kollegen erste gute Trainings absolvieren und wurde bestens betreut.

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Am 1. Dezember ging es dann weiter nach Busselton, wo mich meine Kollegen bereits erwartete. Es war eine lustige und schöne Vorbereitungszeit. Bis zum Radtraining am 5. Dezember…

Nach einer kleinen Tour mit Kollegen fuhr ich zurück zu unserer Unterkunft. Nachdem ich mich von meinen Kollegen verabschiedet hatte, hätte ich gerade mal noch 3.5km bis zu mir nachhause radeln müssen…

…nur kam ich da nicht mehr an…mein Film ist gerissen, ich habe keine Ahnung was da in der Zwischenzeit genau passiert ist…weiter geht mein Film völlig verschwommen…ich nehme aus der Ferne war, wie mir jemand sagt: „You had an accident – you got hit by a car….“…unangenehm eng in Halskrause auf dem Rücken liegend begreife ich noch nicht wirklich, was geschehen war…kurze Zeit später sehe ich meinen Mann und mein Töchterchen Flavia…ich kann ihre Hände berühren und sehe ihre verängstigten Gesichter. Mein Mann fragt mich dann: „Kannst du die Beine noch bewegen?“. Schlagartig wird mir bewusst, wie ernst die Lage ist und irgendwie scheine ich auch etwas zu erwachen. Wie wild zapple ich mit meinen Beinen und fühle grosse Erleichterung, dass dies noch gut funktioniert. Angeschlossen an diverse Schläuche, offenbar noch völlig mit Blut überströmt liege ich nun hier auf der Notfallstation in Busselton. Kurze Zeit später werden ich und meine Familie informiert, dass ich weiter nach Burnbury ins Spital und vo da an mit dem Helikopter nach Perth geflogen werde. Dies alles, weil noch nicht ganz klar ist, wie stabil die Brüche der Nackenwirbel sind und auch ob ich allenfalls noch eine Hirnblutung erlitten hätte. Allenfalls würde ich also noch operiert werden müssen. Ich werde noch enger verpackt, in eine Art Gummiboot, welches um mich herum zugeschnürt und aufgepumpt wird. Irgendwie wird es mir mulmig dabei und ich teste vorsichtig, ob ich überhaupt noch Luft kriegen kann. Dann jedoch lasse ich alles über mich geschehen und gebe mich diesem schummrigen Film um mich herum geschlagen und döse wieder vor mich hin. Ich habe das Gefühl in guten Händen zu sein…

In Perth werde ich langsam etwas wacher und nach einigen Untersuchungen wird mir auch die enge Halskrause entfernt, da die Nackenbrüche offenbar soweit stabil sind. Insgesamt habe ich drei gebrochene Nackenwirbel, ein gebrochener Seitenwirbel, die Maxilla-Sinus ist gebrochen und auch das linke Schlüsselbein. Hirnblutung ist keine vorhanden, jedoch auf alle Fälle eine starke Gehirnerschütterung. Der linke Arm muss ich mit einer Manschette fixieren, damit das gebrochene Schlüsselbein entlastet werden kann.

Alle halb Stunden werde ich von einem Neurologen besucht. Dieser fragt mich immer wieder wie ich denn heisse, wo ich denn gerade sei, welchen Tag wir hätten…und noch vieles weiteres…zum Teil muss ich mich doch etwas anstrengen, da die Fragen ja noch auf Englisch kommen, aber mir scheint, als könne ich sie zumindest beantworten und auch alle anderen Test wie Koordinationsübungen usw. scheinen zu funktionieren.

Mittlerweilen ist Samstagmorgen und die Übelkeit in meinem Magen ist erheblich. Einerseits bin ich wohl vollgepumpt mit Medikamenten, auf der anderen Seite habe ich jedoch auch nun bald seit einem Tag nichts mehr gegessen. Ich versuche ein wenig vom Frühstück zu essen und werde später aufgefordert ein paar Schritte zu gehen, sofern ich mich dafür im Stande halte. Mit einem komischen Gefühl in den Beinen stakse ich ein paar Schritte durch den Gang. Es scheint zu funktionieren, zumindest kann ich das Gleichgewicht halten und die Taubheit in den Füssen lässt bei jedem Schritt ein wenig nach. Bis zum Mittagessen schaffe ich es sogar in die Dusche und nach weiteren unzähligen Arztbesuchen wird mir gesagt, dass mich meine Familie am Nachmittag abholen dürfe.

Ich will nichts lieber, als hier aus diesem Spital raus und heim zu meinen Liebsten!

Die uns verbleibende Zeit in Australien nutze ich bereits für ein bisschen Erholung. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich meine Familie bei mir habe. Immer wieder schiesst mir durch den Kopf was alles hätte passieren können. Aber am Ende will ich nicht mit dem Schicksal hadern…ich hatte einfach riesiges Glück im Unglück und dafür bin ich unendlich dankbar!

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In der Nähe von Perth verbringen wir noch einige Tage mit unseren lieben Freunden und obwohl vieles von unseren geplanten Ausflügen nicht möglich ist, können wir dennoch eine wunderschöne Zeit verbringen und ich kann mich ein wenig erholen.

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Am 19. Dezember sind wir wieder zuhause angekommen und am 20. wurde mein Schlüsselbein operiert. Obwohl ich am 21. Dezember bereits wieder nachhause durfte, war das noch nicht ganz das Ende meiner Odysee, da mein Kopf mit den anstrengenden Gegebenheiten von Rückflug, Jetlag und Vollnarkose nicht ganz zurechtkam und ich dann am 23. Dezember mit starken Kopfschmerzen noch einmal ins Spital musste. Zur Sicherheit wurde erneut ein CT gemacht, denn eine Hirnblutung dürfe nicht übersehen werden – hier ist jedoch alles ok und trotz allem werde ich mich sehr gut ausruhen müssen, denn auch mit einer starken Gehirnerschütterung ist nicht zum Spassen.

Nun langsam werde ich wieder ins Training einsteigen…bis Ende Januar jedoch ohne feste Pläne…ich spüre wieder Leben in meinem Körper und freue mich auf die Bewegung ;o). Geduld ist noch angesagt, da das Schlüsselbein noch ein paar Wochen braucht, bis es ganz verheilt ist und sich auch mein Kopf langsam wieder an die Belastung gewöhnen muss.

Ich möchte mich von ganzem Herzen bei allen bedanken, welche mich in dieser Zeit unterstützt, aufgemuntert, begleitet haben. Ein riesiges Dankeschön an meine Familie, meine Kollegen und Freunde vor Ort: Mareen Hufe, Markus Thomschke, Ingo Gabriel, Andreas Niedrig, Jana Wersch, Deke Markwell, Mike Bosch & family (thanks so much for everything!!!), meine Trainerin Ute Mückel, meine Teamkollegen und Freunde, alle meine Arbeitskollegen und Vorgesetzte, Dr. Olaf Müller, Dr. Richard Nyffeler und auch ein riesiges Dankeschön an meine Sponsoren – für die Unterstützung im Jahre 2014 und die Unterstützung auch wenn es einmal gar nicht rund läuft!

 

HERZLICHEN DANK!!!

Ute Mückel (die beste Trainerin der Welt mit einem grossen Herzen) IGEPA ITS, MAHU Bike und Sport Shop Plaffeien, SCOTT Sports Schweiz, MZero: 2XU&Mizuno, POLAR, Compex, PowerBar, Ultrasun Professional Protection, Garage Julmy Schmitten, Immun-Biest, ARGI+, Burgerstein Vitamine, Dani Troxler (Physiotherapie), Osi Brühlhart (Massage) – Cornelia Probst (Massage), Dr. Olaf Müller, Dr. Richard Nyffeler, Bruno Baumgartner

 

6. Oktober 2014: Ironman Barcelona: Was für ein Tag, was für ein Rennen, was für eine Zeit – 9:27.11h

Was für ein Tag gestern und was für eine Zeit: ich bin super zufrieden und glücklich mit/über meinen 10. Rang in diesem starken Frauenfeld und vor allem mit dieser super Zeit von 9:27.11h anlässlich des Ironman Barcelona von Sonntag, 5. Oktober 2014.

IM Barca Awards Ceremony

Der Morgen begann sehr unfreundlich. Kurz vor 7Uhr zog ein heftiges Gewitter vorbei und es schüttete wie aus Kübeln. Das Einrichten der Wechselzone, Rad testen, Verpflegung anbringen usw. war keine angenehme Sache. Klitschnass entschied ich mich, statt weiter Richtung Schwimmstart zu gehen, noch einmal kurz nachhause zu laufen, um trockene Sachen anzuziehen. An ein Einschwimmen war sowieso nicht zu denken, denn zischende Blitze und Donner deckten den Himmel. Start wäre für uns Profifrauen um 08:32Uhr geplant gewesen.

Beim Schwimmstart wurde dann durchs Mikrophon bekanntgegeben, dass sie die Athletinnen  und Athleten im Moment nicht ins Wasser lassen können aufgrund der Blitze und das Rennen im Moment einfach verzögert werde. Später wurde durchgegeben, dass der Start nun auf 09Uhr verlegt werde und der Ironman aber in der vollen Distanz (auch Schwimmen) durchgeführt werden können.

So standen wir dann gegen 9Uhr doch etwas durchgefroren und nass am Meer und die Wellen und Wogen liessen auf eine eher anstrengende Schwimmpartie deuten. So war es denn auch – ich liess mich nicht aus dem Konzept bringen und hatte das Gefühl das Schwimmen dennoch kontrolliert durchzubringen. Wichtig war einfach, dass ich kein Salzwasser schluckte, denn das hätten den restlichen Tag auf Spiel setzten können (Magen-Darm-Probleme). Nach 1:06.18h entstieg ich dem Wasser und erfuhr, dass ich auf die erste Frau rund 12min verlor, es aber ein gutes Schwimmen war.

Auf dem Rad fühlten sich meine Beine recht gut an und auch das Wetter war mittlerweilen sehr angenehm – nicht zu heiss, aber recht angenehm warm und die Strassen schon fast wieder trocken. Wir hatten 2.5 Runden zu fahren – der Küstenstrasse (Nationalstrasse) entlang Richtung Barcelona und zurück mit insgesamt knapp 1000HM. Nach 5:00.08h war ich wieder in der Wechselzone und hatte dabei auch eine neue Bestzeit im Radfahren über die 180km.

IM Barcelona

Nachdem ich vor zwei Wochen gesundheitlich mit einem Eisenmangel noch ziemlich unfit war, wusste ich nun nicht, wie weit meine Reserven ausreichen würden und wie sich nun das Laufen zeigen würde. Die erste Runde fühlte sich schwer an und ich wusste zwar, dass ich das Rennen auf alle Fälle fertig laufen würde, dachte aber daran, dass es einen sehr harten Tag geben könnte. Meine Polar V800 zeigte mir, dass ich einen guten Rhytmus laufe, immer so um die 4:25min/km herum und nach ein paar Verpflegungsposten und 2-3 PowerGels lief es mir plötzlich ganz rund und recht locker. Ich versuchte dies zu geniessen und die mentale Kraft für die härteren Kilometer aufzusparen ;o) . Auf Runde 3. gab mir mein Mann durch, dass ich noch 2min auf Rang 10. hätte und 3min auf Rang 9. Ich fokussierte mich auf meine nächste Gegenspielerin und vergass an der Verpflegungsstelle das PowerGel zu nehmen. Da die Verpflegungsposten nur alle 5Kilometer waren, war mir schnell klar, dass dies ein grosser Fehler war. So konnte ich erst bei Kilometer 25 wieder ein PowerGel zu mir nehmen und alsdann wurde der 26zigste Kilometer gegen den Wind ziemlich hart – jetzt fehlte die Energie, welche ich bei Km20 verpasst hatte – und ich wusste, dass ich noch 1-2Kilometer durchbeissen musste, bis das letzte PowerGel seine Wirkung zeigen würde. Tatsächlich lief es aber danach wieder rund und ich war meinem Körper wieder einmal unheimlich dankbar, dass er die ihm zugeführte Energie alsdann in Leistung umwandelte ;o). Bald einmal konnte ich auf die 10. Platzierte auflaufen und sie überholen. Von hinten kam jedoch eine Teamkollegin angelaufen und ich wusste, dass ich mich sputen musste, damit mich diese nicht einholen konnte. Die letzten 5km versuchte ich das Tempo so hoch wie möglich zu halten. Kurz vor dem Ziel, keine 300m entfernt, kam meine Teamkollegin angerannt und wollte mich in einem „Überraschungsmoment“ überholen. Ich versuchte ihr nachzuziehen und merkte, dass meine Beine noch mehr hergeben wollten. Sofort machte ich mich zu einer Gegenattacke bereit und wollte ebenso überraschend noch einmal versuchen meine Kollegin zu überspurten – dummerweise lief meine Kollegin jedoch dann nicht Richtung Ziel, sondern wieder auf die Laufstrecke (zu Runde 5.) – ich schrie ihr hinterher und konnte dann aber selber ungefährdet, locker und überglücklich mit Rang 10. in 9h27.11 ins Ziel einlaufen!

IM Barca Results

Auf diesem Weg herzlichen Dank an alle, dich mich unterstützen und an mich gedacht haben!!! Ein herzliches Dankeschön auch an meine Trainerin Ute Mückel, welche mich wieder zum richtigen Zeitpunkt fit für dieses Rennen gemacht hat! Herzlichen Dank auch an IGEPA ITS, MAHU Bike und Sport Shop Plaffeien, SCOTT Sports Schweiz, MZero: 2XU&Mizuno, Bruno Baumgartner (www.channelswimming.ch ), POLAR, Compex, PowerBar, Ultrasun Professional Protection, Garage Julmy Schmitten, Immun-Biest, ARGI+, Burgerstein Vitamine, Knutti Bruno (www.optimalcoachingknutti.ch ), Dani Troxler (Physiotherapie), Osi Brühlhart (Massage) – Cornelia Probst (Massage), Dr. Olaf Müller sowie auch meinem Arbeitgeber, dem Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und natürlich auch ganz toll meiner ganzen Familie für die grosse Unterstützung in diesem Jahr!

 

Link zu den Resultaten:

 

http://www.ironman.com/triathlon/coverage/athlete-tracker.aspx?race=barcelona&y=2014#axzz3FM2cQCJv

 

22. September 2014: IM Barcelona am 5. Oktober – Letztes IM Saisonabenteuer in diesem Jahr

Nach einem durchzogenen Sommer zeigte sich der Herbst etwas versönlicher und so konnte man doch noch einige Tage mit Sonne und Herbstwärme für gute Trainingseinheiten geniessen. Die meisten Freibäder sind nun geschlossen und man riecht den Herbst förmlich, jedoch ist meine Saison noch nicht ganz abgeschlossen. Am 5. Oktober starte ich zum letzten IM Saisonabenteuer in diesem Jahr im spanischen Calella (Barcelona). Ein Wettkampf, den ich schon lange gerne einmal bestreiten wollte – bis zum letzten Jahr war er noch Challenge, neu nun aber auch ein Ironman. Ich freue mich auf diesen Wettkampf und hoffe auf angenehm warme spanische Herbstemperaturen.

http://www.ironman.com/triathlon/events/emea/ironman/barcelona.aspx#axzz3E2Xe1ED5

Es wartet ein äusserst starkes Profifeld auf mich – das macht die Sache aber umso spannender und für mich geht es bei diesem Rennen auch einfach noch einmal darum richtig viel Spass zu haben, dass Rennen zu geniessen und zu schauen, was ich für mich rausholen kann ;o).

28. Juli 2014: Rang 10 beim Ironman Zürich, Professionals vom 27. Juli 2014 und neue persönliche Bestzeit im Marathon (3:16h)

Anfang Woche waren für Sonntag gute 27 Grad gemeldet und man musste sich im Kopf erneut auf ein Hitzerennen einstellen. Jedoch die Woche über haben sich die meteorologischen Voraussagen ziemlich verändert. Nach einem Dauerregentag am Samstag, war ich froh, dass es am Sonntag zumindest nicht den ganzen Tag durchregnen sollte. Eins war aber klar, es wird ein sehr kühler, nasser und grauer Tag werden….

IM Zürich See

So war es auch. Zumindest konnte man sich in der Früh noch ohne Regen aufwärmen und die Wechselzone, Rad vorbereiten. Pünktlich um 06:45 Uhr fiel der Startschuss beim Schwimmen. Nachdem ich seit Anfang Juni mit Asthmaproblemen zu kämpfen hatte und im Schwimmen doch einen rechten Trainingsrückstand eingefangen habe, war für mich das Schwimmen die grosse Unbekannte. Mit der Zeit von 1:09h war ich nicht zufrieden, auch wenn im Nachhinein betrachtet, die Schwimmzeiten durchs Band eher langsam waren. Aber lange zu hadern hatte keinen Sinn. Mein Ziel war es, am Sonntag eine Disziplin nach der anderen sauber durchzugehen und vor allem auf dem Marathon am Ende noch einmal alles zu geben und zu schauen, wie weit nach vorne ich noch durchdringen kann.

 IM Zürich Rad2

Dann auf dem Rad lief es mir ganz gut – die erste Runde ging ich zurückhaltend an, um genügend Kräfte für die zweite Runde mit erneut 650HM zu sparen. Bei Km 120 war ich auf 5:10h Kurs. Nach rund 130km spürte ich jedoch, wie meine Kräfte nachliesssen, der Kopf wurde etwas schummrig und es wurde schwieriger die Konzentration zu halten. Die Kälte und zum Teil Nässe zerrte mehr an den Kräften als erwartet, der Magen fühlte sich einerseits hungrig an, andererseits wollte er nicht mehr so richtig feste Nahrung aufnehmen. So stellte ich kurz vor den letzten Steigungen noch auf PowerGels um und war gespannt auf dem kommenden Marathon.

70.3 IM Pescara 14

Obwohl ich auf dem Rad entkräftet ankam, lief es mir auf dem Marathon von Beginn weg absolut rund. Nie hätte ich das so gedacht, aber umso besser. Es lief rund und locker und die guten Trainingswerte im Laufen, schienen sich auszuzahlen. Meine Trainerin Ute stand an der Strecke und motivierte mich immer wieder die Pace hochzuhalten. Gegenüber den anderen Athletinnen konnte ich nämlich nach vorne Zeit gutmachen. Bei Km 25/26 fühlte sich mein Kopf plötzliche wieder dusselig an und plötzlich schien ich auch den Boden fast unter den Füssen zu verlieren. Energie muss her – sofort. So nahm ich innerhalb von 3km gerade 2 ganze PowerGels zu mir, viel Cola, Iso und Wasser. Der schwere unsichere Schritt wurde langsame wieder runder und leichter, dennoch waren die letzten 15km harte Arbeit. Am Ende war ich super zufrieden als 10. in einer Zeit von 9h56. das Ziel zu erreichen und noch mehr freute ich mich über die tolle Marathon- und neue Bestzeit von 3h16 ;o)!

Ein riesen grosses Dankeschön an meine Trainerin Ute – deine Unterstützung war mir unheimlich viel Wert. Heute auch ein grosses Happy Birthday!!!

Alles_Liebe_Herzen

Herzlichen Dank auch an alle die mich vor, während und nach dem Rennen unterstützt, angefeuert und gratuliert haben. Danke auch speziell an die UM-Jubelgruppe. Auch an meine Eltern, mein Mann und ganze Familie herzlichen Dank für die Unterstützung.

Und nicht zuletz auch ein riesen grosses Dankeschön an meine Sponsoren, Gönner und Partner für die tolle Unterstützung:

IM Zürich Scott

Ute Mückel Sebamed Triathlon Team www.utemueckel.de
2XU, Mizuno              www.mzero.ch
PowerBar                    www.powerbar.ch
Scott Sports                www.scott-sports.ch
IGEPA ITS                  www.igepa-its.de
MAHU Bike und Sport Shop Plaffeien www.mahu.ch
Compex                        www.compex.ch
POLAR                         www.polar.ch
Burgerstein Vitamine  www.burgerstein.ch
Immun biest               www.immun-biest.de
Garage Julmy             www.garage-julmy.ch
Ultrasun Professional Protection   www.ultrasun.ch
Oswald Brühlhart
Dani Troxler           www.physio-team.ch

IM Zürich Massage Klaus

Die nächsten Tage werden der Erholung gewidmet sein – Compex, Compex, Compex ;o).

24. Juli 2014: Vorschau Ironman Switzerland vom 27. Juli 2014

IM Switzerland 14

Ich bin bereit ;o)…am kommenden Sonntag werde ich wiederum beim Ironman Switzerland, Zürich am Start stehen. Um 06:45Uhr geht der Startschuss für die Professionals.

Nach einem harzigen Einstieg in die Saison und verletzungsbedingtem Ausstieg beim Ironman Südafrika im April bin ich nun bester Dinge. Ich konnte einen stabilen Trainingsaufbau durchziehen und mit einigen Trainingswettkämpfen meine Form stetig verbessern. Läuferisch bin ich bereit und gespannt, was hintenraus in Zürich möglich sein wird. Das Schwimmen war in letzter Zeit zwar noch mein Sorgenkind, da ich über mehrere Wochen mit starken Atemprobelemen zu kämpfen hatte. Nun jedoch scheint auch dieses Problem rechtzeitig gelöst und zudem ist es im offenen See viel einfacher, frei zu atmen als in den Hallenbädern. Auf dem Rad konnte ich ebenfalls einige schöne und vertrauenbringende Einheiten erleben und freue mich nun auf das Hügelreiten in Zürich am Sonntag.

Besonders freut mich, dass ich ein Rennen vor heimischem Publikum machen darf und auf die Unterstützung meiner Ute Mückel Teamleute, vieler meiner Sponsoren vor Ort (Scott, MAHU Plaffeien, 2XU, Mizuno, Zoggs, Ultrasun professional protection, Compex, POLAR und natürlich PowerBar als Verpfleger – da kann ja nichts mehr schiefgehen…;o) zählen darf.

Hoffen wir, dass es auch das Wetter und der Pannengott noch gut meinen mit mir und dann kann einem tollen Rennen nichts mehr im Wege stehen ;o).

Swim Top2_2

Let’s rock Nummer 68 ;o).

Weitere Infos unter: www.ironman.ch

Livetracker:

http://www.ironman.com/triathlon/coverage/live.aspx#axzz38ELM9DXh

21. Juni 2014: City Triathlon Heilbronn – Teamwettkampf mit dem Ute Mückel Sebamed Triathlon Team

Ein herrliches Wochenende wartete auf uns für den Teamwettkampf in Heilbronn. Für mich war die Teilnahme ein sehr kurzfristiger Entscheid. Da ich meine Wettkampfplanung etwas umgestellt hatte, tat sich plötzlich die Möglichkeit auf in Heilbronn teilzunehmen und damit einen weiteren Aufbauwettkampf zu bestreiten.

Die Anreise am Freitag verlief für mich reibungslos, dennoch war ich nach rund 4.5Std. Autofahrt froh, endlich die Beine wieder etwas bewegen zu können.

Zum Abendessen wurden wir vor Ort von Teamfreunden  mit leckeren Spezialitäten aus der Region verwöhnt. Zum Glück gab es da keinen Fernseher und so wurde ich verschont vom Spiel Schweiz-Frankreich (2:5) und konnte wohl einige graue Haar vermeiden ;o). Froh war ich dann doch, endlich ein Bett zu haben und den langen Tag ausklingen zu lassen.

Der Samstag verlief ruhig und neben einer kurzen Trainingseinheit galt es vor allem auch Startunterlagen abzuholen und später noch das Rad einzuchecken.

Am Sonntag in der Früh ging es zum Frühstück – die Sonne lachte uns bereits an, jedoch sollte es kein drückend heisser Tag werden – einfach nur schön!

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Der Startschuss zum Schwimmen fiel kurz nach 9Uhr. Es war doch ein rechtes Getümmel im Necker-Kanal und zum Teil wusste ich kaum, wo ich langschwimmen sollte, man musste fast anstehen, um vorwärts zu kommen. Die Schwimmzeit wurde dann auch nicht besonders gut, aber zum Glück hatte sich meine Uhr im Getümmel ausgeschalten und so ging ich ahnungslos aufs Rad.

Hier lief es mir recht gut und obwohl mir diese Stop-und-Go Strecke nicht so besonders liegt, fühlten sich die Beine vorerst recht gut an. Ab Kilometer 40 war damit jedoch fertig und die Beine gingen nach den kurzen Anstiegen nicht mehr wie gewollt auf. So hatte ich die letzten 30km noch etwas zu beissen.

Auf der abschliessenden Laufstrecke fand ich schnell meinen Rhythmus. Mehr ging nicht, jedoch konnte ich einen gute Pace durchlaufen und war am Ende mit meinem Aufbauwettkampf und dem 10. Gesamtrang sehr zufrieden.

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Viel Spass hatte ich jedoch vor allem mit den Teamleuten. Es war sehr schön euch alle wiederzusehen und neben dem Wettkampf auch noch etwas Zeit für Spässe und gemütliches Beisammensein zu erleben.

Herzliche Dank auch an Ute für die super Betreuung und das ganze Team ;o).

 

14. Juni 2014: Historischer Rundgang in Sempach – Hellenbardenlauf

Am Samstag, 14. Juni machte ich anlässlich des Hellenbardenlaufs einen Ausflug nach Sempach. Dieser Lauf führt durch das Städtchen Sempach hinaus über Strassen, Wiesen, Wälder und Hügel – vorbei an der Schlacht und wieder zurück ins Städtchen Sempach. Der 16.1km lange und über rund 200HM führende Laufkurs ist sehr abwechslungsreich und bei sehr angenehmen Wetter konnte ich meinen Trainingswettkampf richtig geniessen.

Hellenbardenlauf 21

Hellenbardenlauf 2014

Als 2. Frau overall kam ich in einer Zeit von 1:05:28h ins Ziel – sehr zufrieden mit diesem Resultat, denn noch am Vorabend fiel mir das Atmen aufgrund aktueller Asthmaprobleme äusserst schwer und so war eine freie Lunge am Samstag bereits ein sehr grosser Erfolg. Zudem bin ich zufrieden, dass auch meine Laufform weiter aufwärts geht. Schon bald werde ich mich wieder dem Triathlon widmen und am kommenden Wochenende mit meinen Teamleuten aus dem Ute Mückel Triathlon Team beim Citytriathlon in Heilbronn über die Mitteldistanz von 2km Schwimmen - 77km Rad - 15km Laufen starten.

Weitere Infos dazu unter: http://www.citytriathlon-heilbronn.de/website/

 

2. Juni 2014: Abenteuerlicher Wettkampf und Rang 6. bei den Professionals am 70.3 Ironman Pescara, ITA

Am 1. Juni nahmen rund 2000 Athletinnen und Athleten am 4. Ironman Italy teil. Als wir am Donnerstagabend in Pescara ankamen, war das Wetter traumhaft schön. Wir genossen einen lauen Abend am Strand mit feinem Essen, bevor wir nach der langen Reise müde ins Bett fielen. Der Freitag zeigte sich weiterhin sehr freundlich und wir genossen das Schwimmen im Meer. So sollte es sein, leichte Wellen, aber angenehmes Schwimmen. Am Samstag kam dann eine Gewitterfront und bereits am Morgen war das Meer nicht mehr besonders einladend zum Schwimmen. Hohe Wellen schlugen wild durch die Bucht. So liessen wir das Schwimmen am Samstag sein und hofften, dass sich das Ganze bis Sonntag beruhigen würde….falsch gedacht…. Exakt 10Uhr wurde uns am Renntag bekanntgegeben, dass die Strecke nicht ins Meer hinaufsühren, sondern hinter den Wellenbrechern parallel zum Strand und auf einer gekürzten Strecke von nur 1km stattfinden würde.

Ich war zwar etwas enttäuscht, aber bereits beim Einschwimmen merkte ich, dass es ein riesen Kampf war, schon nur bis zur ersten Boje raus gegen die Wellen anzukommen. Dann seitwärts zur Küste war einfach nur wie in der Spülmaschine. Durch die seichten Stellen, brachen die Wellen überall und immer anders. So war es auch sehr schwierig irgend eine Regelmässigkeit herauszufinden. Als ich bei der Wendeboje bereits rundherum war und eine meiner Mitbestreiterinnen endlich etwas abhängen konnte, hörte ich plötzlich einen dumpfen Knall und fühlte einen leichten Schlag auf dem Kopf. Wind und Wellen hatten die Boje abgehoben und auf mich drauf geschlagen. Kurz hatte ich einen kleinen Schrecken und suchte so schnell als möglich wieder freien Himmel. Als ich endlich unter der Boje hervorgekrochen war, war meine Mitsteiterin bereits mind. 50 Meter weiter….irgendwann war der Kampf oder das Gewühle dann zu ende und ich stieg aus dem Wasser.

Der Wechsel ging schnell und die Beine fühlten sich gut an auf dem Rad. Der Wind blies uns entgegen und ich dachte mir “lieber zu Beginn als am Ende”. Die Strecke führte zuerst über eine Autostrasse hinaus bis wir dann durch wunderschöne Olivenhaine die Hügel hochstiegen. Die Streck mit etwas mehr als 1000HM war sehr schön und abwechslungsreich. Am Ende sollte noch einmal rund 20km flache Strecke folgen und ich freute mich auf den Rückenwind. Noch einmal drückte ich die letzten Höhenmeter in die Pedale und wollte dann am Ende nur noch locker ausrollen. Aber ohje, nun hatte der Wind gedreht und der Weg zurück wurde plötzlich alles andere als locker und flach. Ich spürte nun die Anstrenung in Beinen und Gesäss und  fand, dass sich dieses 20km sehr lang hinzogen. Endlich sah ich dann die Wechselzone wieder und schnell ging es in die Laufschuhe….

70.3 IM Pescara 14

Die ersten Meter fühlten sich nicht so leicht und locker an, wie ich es mir erhofft hatte, dennoch zeigte mir meine Polar v800, dass die Pace ganz ok war und für mich ging es hier bei diesem Rennen genau darum, meine Beine wieder an diese Belastung zu gewöhnen - einen Aufbauwettkampf für die weitere Saison sollte das hier sein.

Ich konnte regelmässig durchlaufen und war am Ende mit der Zeit von 1:29:30h für den Halbmarathon ganz zufrieden. Insgesamt lief ich auf Rang 6 in einer Zeit von 4:46h. Das Rennen war jetzt kein Hammer, aber es war für mich eine gute Standortbestimmung und ein sehr guter Aufbauwettkampf. Das Rennen hat mir sehr viel Spass gemacht und ich konnte es trotz den eher anspruchsvollen Bedingungen sehr geniessen.

Jetzt gehts ab nach hause und schon bald folgen weitere Wettkämpfe – am 22. Juni der Citytriathlon Heilbronn (MD) ;o) – Teamwettkampf mit dem Ute Mückel Sebamed Triathlon Team – ich freue mich darauf!

 

28. Mai 2014 - 70.3 Ironman Pescara ich komme ….;o)

Schon lange einmal wollte ich am 70.3 in Pescara, ITA teilnehmen. Dieses Jahr werde ich das tun – am kommenden Sonntag um 12Uhr mittags ist der Start angesagt. Für mich soll Pescara ein Test- und Aufbauwettkampf sein. Ich freue sehr darauf die italienische Ambiance zu spüren und bin gespannt auf das Rennen.

Weitere Informationen dazu findet ihr unter:

http://www.ironman.com/triathlon/events/emea/ironman-70.3/italy.aspx#axzz32wABhNeS

10. Mai 2014 Tolles Trainingslager auf Mallorca geht zu Ende…

Anfang Mai konnte ich eine sehr schöne Woche auf Mallorca im Competence Triathlon Trainingslager mit Ute Mückel und Jürgen Sessner verbringen. Wettermässig war es genau nach meinen Wünschen – gestartet sind wir so mit 24 Grad und zum Wochenende hin wurde es immer wärmer bis hin zu sommerlichen fast 30 Grad. Keinen einzigen Regentropf spürten wir die ganze Woche, keine Ärmlinge, keine Westen mussten wir mitschleppen auf dem Rad – einfach frisch und frei von der Leber auf dem Rad rollen, im Hotel eigenen Schwimmpool schwimmen oder über Strassen und in den nahgelegene Pininenwälder rennen….

Nach meiner ruhigen Erholungsphase nach Südafrika, konnte ich bereits zuhause das Laufen wieder leicht aufbauen und dies im Trainingslager trotz den vielen Radkilometern auch sehr zufriedenstellend weiterziehen. So langsam kommt also auch meine Laufform wieder und das Vertrauen, auch zu Fuss mal wieder richtig Gas geben zu können…

Als Radguide hatte ich erneut die Möglichkeit viele neue nette Leute kennenzulernen oder auch viele meiner lieben Teamkollegen aus dem Ute Mückel Team wiederzusehen. So gesehen vergeht die Zeit einfach immer viel zu schnell und schon hiess es wieder ab nach hause….

 

10. April 2014 Rennabbruch beim Ironman in Südafrika

Nicht nach Wunsch verlief mein Einstieg in die Rennserie 2014. Nachdem ich bereits vor dem Rennen während mehreren Wochen mit einer hartnäckigen Wadenverhärtung (Logensyndrom) kämpfte, habe ich es leider nicht rechtzeitig geschafft, beschwerdefrei an den Start zu gehen. Manchmal braucht der Körper einfach etwas länger als wir die Geduld dazu haben… Bereits beim Schwimmausstieg spürte ich erneut Krämpfe in der rechten Wade und auch auf dem Rad liessen diese nicht nach. Mir war klar, dass ich das Rennen nicht würde fertiglaufen können und somit entschied ich mich nach der ersten Radrunde auszusteigen. Die Enttäuschung war zwar gross, wichtig war mir jedoch, dass ich keine schwerwiegende Verletzung provoziert habe. Und so hoffe ich nun, dass die Saison bald wieder mit vollem Einsatz weiter gehen kann ;o)!

Vielen Dank an alle, die mich so lieb unterstützt haben!

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10. März 2014 – Letztes Trainingslager ist zu Ende, bald geht die Saison 2014 los….;o)

Nun sind auch schon die letzten zwei Wochen Trainingslager im Competence Triathlon Trainingscamp mit Ute Mückel und Jürgen Sessner auf Lanzarote zu Ende und für mich geht nun die Wettkampfsaison schon sehr bald los….mit dem Ironman Südafrika vom 6. April 2014 http://www.ironmansouthafrica.com/

Heidi 2_2

Noch einmal konnte ich zwei tolle Wochen mit angenehmen Temperaturen und dem gewohnten, zum Teil auch recht heftigen Wind von Lanzarote geniessen. Wiederum war ich als Radguide unterwegs, konnte so viele neue Leute kennenlernen und war auch das eine oder andere Mal ziemlich gefordert ;o)….aber immer konnte ich am Ende mit einem Schmunzeln auf die Erlebnisse des Tages zurückschauen….

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Und nun zurück in der Schweiz, wird mir noch einmal richtig bewusst, wie schön die Wochen auf Lanzarote waren – die schöne Landschaft, doch deutlich weniger Verkehr als hier, die Sonne, der 50m Pool mit viel Platz zum Schwimmen…..(…nicht wie hier im Hallenbad, wo ich anstatt an Technik zu denken, schon mal darum ringe, wie ich durch die ganze Menge zig-zag schwimmen kann und hoffe, dass ich beim Atmen auch einmal Luft und nicht nur Wasser erwische….)…zudem konnte ich eine Menge profitieren von den anderen Athletinnen und Athleten und das Training hat einfach riesig Spass gemacht! Auch spürte ich für mich deutlich wie die Form von Januar bis März steti anstieg und so waren die im Januar noch steilen und anstrengenden Anstiege im März viel einfacher und lockerer zu fahren….

Ganz spontan haben wir im Trainingslager auch noch einen kleinen “Koppellauf” eingebaut. Da in Puerto del Carmen am 1. März gerade der “Music Marathon” durchgeführt wurde, habe ich da nach einer fast 5stündigen Radausfahrt noch den Halbmarathon (Hauptrennen) bestritten. Überraschenderweise konnte da den Tagessieg bei den Frauen feiern und ein kleines Preisgeld mit nachhause nehmen ;o).

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Nun geht es in grossen Schritten dem ersten Ironman dieses Jahres entgegen. Ich freue mich riesig darauf, wiederum am Ironman Südafrika in Port Elizbiabeth teilnehmen zu können. Gegenüber dem letzten Jahr wurde hier die Radstrecke geändert – wir werden neu 2 Runden à 90km mit etwas mehr Höhenmetern fahren (insgesamt 1500HM) anstatt der 3x60km Runden - auch wird es beim Schwimmen keinen Landgang mehr geben….Bereits steht ein Hammerfeld an Profifrauen (oh Schreck, wo kommen diese Cracks denn nun plötzlich alle her…) und es wird nicht einfach werden hier eine gute Position zu erreichen – aber die Herausforderung gefällt mir in einem so hochkarätigen Rennen mitzumachen….wir werden sehen ;o). Natürlich hoffe ich wiederum auf so tolles Wetter wie im letzten Jahr und freue mich darauf, alle meine Südafrikanischen Freunde wiederzusehen sowie auch, dass mich meine Familie begleiten wird!

Bis dahin geniesse ich hier in der Schweiz das traumhaft schöne “Frühlingswetter” und arbeite am letzten Feinschliff der Form für den Start in die Ironmanserie 2014 ;o).

Bis bald wieder…

 

11. Februar 2014 – Zurück in der Schweiz

Lanza Ready for the camp

Ich war nur ganz kurze Zeit zuhause bevor es dann am 2. Februar bereits ins 2. Competence Triathloncamp (…das nächste folgt schon bald… http://www.clublasanta.de/sport-aktivitaeten/events-ausschreibungen/2014/02/competence-tricamp-by-corpus-ute-mueckel ) nach Lanzarote ging. Dieses Mal leider ohne meine kleine Maus …;o(

Das Wetter meinte es dafür um einiges besser mit uns als im Januar und so konnte ich bei angenehmen Wetterbedingungen (sogar der Wind war kaum da..) bereits den zweiten Aufbaublock geniessen. Mein Flieger ging zeitig um 06:35h Richtung Lanzarote – das war für die Sperrgut-Mitarbeiter von Airberlin wohl etwas zu früh am Morgen, sodass mein Rad nicht mitkam. Zum Glück musste ich aber nur zwei Tage, also bis Dienstag ohne mein Scott cheetamon auskommen. Dank der Vermittlung von Jürgen Sessner und der Hilfsbereitschaft des Club La Santa hatte ich bald ein Leihrad zur Verfügung…natürlich kein Ersatz für mein Scott cheetamon, jedoch etwas Fahrbares unter dem Hintern…;o). Am Dienstagabend kam dann auch mein Flitzer und ich freute mich umso mehr auf die nächsten Touren….

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Als Radguide hatte ich die Möglichkeit viele nette Athletinnen und Athleten kennenzulernen und dabei auch weiter an meiner eigenen Form zu feilen. Mit viel Spass und Freude konnten wir zusammen die doch anspruchsvollen Trainingsumfänge reibungslos durchführen. Und es bot sich auch die Möglichkeit mit Geschäftsführer IGEPA IT-Systems ( http://www.igepa-its.de/home/ ), Peter Mischok, welcher sich äusserst fit und motiviert zeigte, ein paar schöne Radrunden zu drehen…vielen Dank für die Unterstützung und die schöne Zeit!

Mit Ute Mückel und Jürgen Sessner wurde das Camp wiederum von zwei äusserst kompetenten Coaches geführt. Immer wieder spannend mitanzusehen, wie die Leute dank Utes Schwimmcoachingkünsten innerhalb kurzer Zeit enorme Fortschritte machen. Zudem führten Jürgen und Ute auch Analysen zur Lauftechnik durch oder es gab die Möglichkeit die Schwellenwerte mittels Laktatstufentests eruieren zu lassen. Abgerundet wurde das Camp mit Fachvorträgen von Jürgen (dem Guru) zu interessanten Themen rund um den Triathlonsport….

…und auch Brett Sutton schien von der Arbeit am Schwimmbecken von Ute Mückel sichtlich angetan und schrieb darauf über sie gerade einen langen Lobesblogg auf Facebook. Wir können ja auch wirklich alle stolz sein, die bei Ute trainieren dürfen….die Leidenschaft und Freude, mit welcher sie die Athleten trainiert, egal welches Ziel, egal welches Niveau und ihre ganz speziellen Fähigkeiten einem jeden das Schwimmen beizubringen oder dafür zu sorgen, dass er/sie schneller und ökonomischer schwimmen kann….einfach toll!

Bis zum Ironman von Südafrika geht es nun noch knapp 8 Wochen und so langsam kommt auch die Vorfreude auf mein erstes Rennen in diesem Jahr auf…;o).

Ute und Monique Pink

Kleine Trainingseinheit mit meinem Compex Wireless – so lässt es sich gut trainieren und danach noch eine Runde Programm “aktive Erholung”, damit der Körper am nächsten Tag wieder frisch ist für neue Taten….

 Compex Lanza 2

2XU Girls – mit Heidi Sessner – having fun

Heidi und Monique 2XU

27. Januar 2014 – Trainingslager Lanzarote – erste Basis ist gelegt

Flavi und Mami

Nach meiner Saisonpause habe ich nun auf Lanzarote mit dem Competence Trainingscamp von Ute Mückel und Jürgen Sessner bereits zwei tolle Trainingswochen und die erste Basis für die neue Saison legen können. Nun bin ich für ganz kurze Zeit zuhause, bevor es dann bereits wieder auf die Insel geht. Wer noch Lust hat mitzukommen, vom 23.2.-9.3. sind noch Plätze frei: http://www.clublasanta.de/sport-aktivitaeten/events-ausschreibungen/2014/02/competence-tricamp-corpus-ute-mueckel

Trotz hohen Trainingsumfängen ist der Spass immer mit dabei ;o)…und zusammen trainieren ist einfach toll!

Life is fun - TL Lanza

Klein Flavia wollte auch Schwimmen lernen…Schwimmbrille, Schwimmweste, Schwimmbrettchen und Taucherringli ergänzten unser Reisegepäck – ready for the swim ;o)…und damit wohl die jüngste Campteilnehmerin ;o)

Flavia und Ute

 

 

Newsletter 4 – Rückblick Saison 2013 und Ausblick 2014

Herzlichen Dank an alle, die mich im 2013 auf irgendeine Weise untersützt haben – ich wünsche euch allen ein gesundes und glückliches 2014!

Newsletter Nr. 4 Rückblick_Ausblick

6. Dezember 2013 – Rennbericht Ironman Cozumel Mexiko vom 1. Dezember

In einem klasse Starterinnenfeld konnte ich beim Ironman Cozumel eine Top10 Platzierung erreichen. Als 9. in einer Zeit von 9:29.57std. überquerte ich die Ziellinie in einem sehr windigen und heissen Rennen ;o).

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Die mexikanische Sonne, die karibischen Strände und eine leichte Meeresbrise hiessen uns in Cancun willkommen, bevor es dann mit der Fähre noch auf die Insel Cozumel hinüberging. Nach einer rund 24Stündigen Reise bin ich müde, aber glücklich im Hotel angekommen.

Die Vorbereitung auf dem Wettkampf lief sehr gut und das all-inclusive Buffet zeigte sich in einer Vorbereitungswoche als ideal – so konnten wir eigentlich den ganzen Tag hindurch essen, wann immer uns danach war ;o).

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In den ersten Tagen war das Meer ruhig und das Schwimmen äusserst angenehm. Dann ab Mitte Woche drehte der Wind, wurde deutlich stärker, das Meer unruhiger, die Wellen höher und die Strömung, welche sowieso schon besteht, immer stärker. Die beiden Testschwimmen von Freitag und Samstag wurden aufgrund der starken Strömung abgesagt, der Hafen sogar für kleine Schiffe gesperrt und die Athleten fragten sich immer mehr, was wohl am Wettkmapftag mit dem Schwimmen geschehen wird…. Informationen dazu gab es keine – ein Plan B wurde nicht einmal erwähnt. Dann am Samstagabend wurde bekannt, dass die Schwimmstrecke nun auf 3.1km gekürzt und der Schwimmstart verlegt wird, sodass mehrheitlich mit der Strömung geschwommen werden kann. Denn, es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass die Veranstalter auf dem Rückweg hunderte von Athleten aus dem Wasser fischen mussten, weil sie durch die Strömung nur noch an Ort und Stelle geschwommen sind….

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Nun dann wurden am Wettkampfmorgen fast 3000 Athleten mit Bussen zum neuen Schwimmstart transportiert – “Chapeau”, denn dies hat super funktioniert und so fiel pünktlich um 06:40Uhr für die Profimänner der Startschuss – kurz darauf 06:43Uhr auch für uns Frauen.

Wie immer fiel es mir schwer, den Überblick im Wasser zu behalten und so fand ich mich zwar in einer Gruppe wieder, diese war mir jedoch bald viel zu langsam unterwegs. Als ich mich dann nach einer Gruppe weiter vorne umschaute, waren die jedoch schon sehr weit weg und so beschloss ich in dieser Gruppe locker mitzuschwimmen anstatt auf Aufholjagdt im Alleingang zu gehen…

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Nach einem sehr relaxten Schwimmen stieg ich aufs Rad und hatte dabei recht gute Beine. Leider schienen die Frauen, mit welchen ich aus dem Wasser gestiegen bin, auch nicht schnell Radfahren zu wollen (…ausser Jessie Donovan…der späteren 2. …jedoch bei ihr konnte ich nicht mithalten…)…und so musste ich die gesamte erste Runde mausen seelenalleine fahren und mich gegen den starken Wind durchkämpfen. Es ist schon bedeutend schwieriger so ganz alleine zu fahren, wenn man niemanden hat, der mit einem fährt und hilft, dass der Rhythmus nicht einbricht…Ich war sehr froh darüber mit meinen neuen Kéo Power Pedalen von POLAR meine Leistung kontrollieren und konstant halten zu können, denn so fuhr ich auch gegen den Wind regelmässig ohne mich hier abzuschiessen….nun ja, in der zweiten Runde kamen dann die ersten Agegroupemänner….und zu meinem Erstauenen, fuhren da ganze Züge, ja richtige Ketten an mir vorbei, Rad an Rad und daneben fuhr ein Schiedsrichter und sagte einfach “Nichts”!…Nichts desto trotz hielt ich brav meinen 10Meter Abstand und musste die Gruppe leider bald einmal wieder ziehen lassen…so ging das Spiel weiter…der starke Gegenwind war auf jeder Runde eine grosse Herausforderung und so stieg ich nach 5:16h mit doch ziemlich müden Beinen ab dem Rad. Ich wusste, dass ich ziemlich Gas gegeben hatte und war gespannt darauf, wie nun meine Beine laufen würden….

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Das Laufen fühlte sich sehr bald auch recht gut an, jedoch war mein Kopf noch völlig überhitzt und ich musste schauen, dass ich diese Hitze so schnell wie möglich wieder aus dem Kopf bekommen konnte. Dank dem vielen Eis und kalten Wasser, ging es mir diesbezüglich schnell wieder besser, das Laufen jedoch fühlte sich nun doch recht schwer an und ich musste kämpfen….die Gedanken an meine Familie, Freunde und vor allem auch an meine Trainerin Ute, halfen mir über diese erste Krise weg und nach der ersten Runde à 14km war mir auch klar, dass ich dieses Rennen hier durchziehen werde. Schon auf der zweiten Laufrunde konnte ich einige Profifrauen einholen und überholen und auf der dritten Runde fing es an richtig Spass zu machen….kurz vor Zieleinlauf, etwa bei km 41 konnte ich auch noch die 8. Platzierte überholen. Leider hatte es da gerade angefangen wie aus Kübeln zu schütten und man lief wie durch einen grauen Vorhang…als ich dann nach km 42 auf der rechten Spur Richtung Ziel einspuren wollte, wurde ich von der Einweisering weggewiesen auf die linke Spur..obwohl ich ihr dreimal sagte, ich wolle zur Finishline, sagte sie immer wieder “keep on your left” und versperrte mir die Strasse..verwirrt im grauen Regenvorhang und mit einem doch etwas müden Kopf, fing ich an meinem eingeschlagenen Weg zu zweifeln und lief wie mir vorgegeben auf der linken Spur weiter…den Kopf schon weit nach vorne gestreckt und Ausschau haltend, wo es denn jetzt da vorne raus zum Ziel gehen könnte….es kam jedoch nichts und ich fing an zu verzweifeln…irgendwann fragte ich einen Zuschauer nach dem Ziel und der deutete mir wieder in die andere Richtung…verärgert  über diese Falsch-Einweiserin aber vor allem über mich selber, lief ich wieder zurück und kam dann nach fast 44km endlich ins Ziel…leider nun wieder auf dem 9. Platz…so werdet ihr diesmal auch kein Finshfoto mit einem Lächeln finden, denn so gut das Rennen sonst auch gelaufen war, spürte ich in diesem Moment nur gerade eine grosse Enttäuschung…

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Die Enttäuschung war jedoch bald vergessen – die Freude an der Leistung insgesamt viel grösser - begleitet von vielen schönen Erinnerungen an ein schönes Rennen auf dieser mexikanischen Insel und auch an eine schöne Zeit rund um den Wettkampf herum mit vielen neuen Freunden! Danke euch allen und danke liebe Ute für die Unterstützung!!! Auch ein herzliches Dankeschön an alle meine Sponsoren, welche mir das alles möglich machen!

Und ich darf noch einen neuen Partner vorstellen:

IGEPA IT-Service

www.igepa-its.de

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Herzlichen Dank für die Unterstützung!

 

Neuer Partner POLAR

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Es freut mich auch sehr, dass ich für die neue Saison POLAR zu meinen Partnern zählen darf. Bereits bin ich bestens gerüstet mit der POLAR RCX5 GPS Sportsuhr – ein “Must have” für alle Triathleten, sowie den leistungsstarken Kéo Power Pedals für optimale Kraftmessung und unzähligen weiteren nützlichen Features zur Anlayse von Trainings- und Wettkampfleistung. Ich freue mich darauf für mein Training und meine Wettkämpfe diese Produkte benutzen zu können und damit die Leistungssteuerung noch präziser machen zu können.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website von POLAR unter:

www.polar.ch

 

Zeit für neue News…;o) – Ironman Cozumel wartet auf mich am 1. Dezember 2013 ;o)

Es ist wieder einmal Zeit für News…seit dem Ironman Lake Tahoe ist einige Zeit vergangen. Ich habe mich erstaundlich schnell und gut erholt und bin mir sicher, dass ich diesen Kältetest nur so gut überstanden habe, da ich dank Burgerstein Vitamine und den Produkten von PowerBar äusserst gut versorgt bin und so mein Immunsystem entlasten/unterstützen konnte…

Schon zwei Wochen nach dem Ironman Lake Tahoe hatte ich wiederum Lust auf etwas Schnelles und bin am Rapperswiler Schlosslauf über 10km gestartet. Mit einer Zeit von 38:22min konnte ich den 3. Rang belegen und war sehr zufrieden bereits wieder deutlich unter der 4min/km-Marke laufen zu können…. Die Woche darauf habe ich den Bürenlauf über 11.5km als zweite Frau in 46:22min beendet und zur Krönung am 20. Oktober noch den Bürenlauf gewonnen (11km in 41:40min). Somit war meine Laufschnelligkeit wieder aufgefrischt und ich bin am 26. Oktober für zwei Wochen nach Fuerteventura ins Trainingslager geflogen. Hier konte ich in sehr netter Begleitung ein sehr gutes und intensives Trainingslager absolvieren und konnte wieder einmal mehr meine Erwartungen an mich selber bereits im Training übertreffen. Ute’s Trainingsplänen sei dank – wieder einmal hat sie mir gezeigt, wie präzise sie planen kann. Ich hatte einfach nur Spass – musste aber auch ganz schön hart arbeiten ;o)!

Jetzt bin ich bereits die zweite Woche wieder zuhause und es gilt einerseits die Spannung zu behalten für den IM Mexiko, jedoch auch genügend Erholung zu finden, um am 1. Dezember mit aller Frische am Start stehen zu können. Ich freue mich sehr auf dieses Rennen und bin gespannt darauf, was dabei rauskommen wird ;o).

Weitere Informationen dazu findet ihr unter:

http://www.ironmancozumel.com/

Top 10 Platz am Ironman Lake Tahoe bei unglaublich harten Bedingungen

Am Ironman Lake Tahoe habe ich den 10. Platz bei den Professionals erreicht. Ich habe noch nie in meinem Leben in einem Wettkampf so harte Bedingungen erlebt. Nachdem wir die ganze Woche vor dem Rennen sommerlich warme Temperaturen hatten, zog auf’s Wochenende eine kurze Winterzeit ein. Der Samstag zeigte sich regnerisch und sehr kalt und gegen Abend fing es sogar an zu schneien – die unweit oberhalb gelegenen Hügel waren Schnee bedeckt. Für Sonntag meldeten sie wiederum sehr kalt.

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Am Sonntag standen wir noch in der Dunkelheit bei -3 Grad Celcius um 06:30Uhr am See mit klammen Füssen und Händen und einem doch recht mulmigen Gefühl im Bauch bereit für den Start in den langen, harten Tag. Umkehren, nicht teilnehmen…nein, das wollte ich nicht. Nicht war ich so weit gereist und habe so viel investiert, um dann aufgrund der Kälte hier einen Rückzieher zu machen. Ich fühlte mich mental stark und obwohl mir “kalte” Temperaturen auch sonst nicht entgegen kommen (geschweige den “eisige”)…wollte ich erst einmal sehen, wie es sich anfühlen wird und war positiv eingestellt.

Das Schwimmen lief recht gut – zum Teil jedoch war der Nebel so dicht, dass man die Bojen nicht mehr sah und meine Gruppe hat sich einmal kurz völlig verschwommen, bis wir von einer Dame auf dem Kajak darauf hingewiesen wurden, dass die nächste Boje etwa 50meter in die andere Richtung war… komischerweise wurde das Wasser gegen das Land hin sehr eisig kalt, in den tieferen Teilen war es viel wärmer…so wusste ich jedoch trotz der eingeschränkten Sicht, wann wir wieder Richtung Land schwammen. Kaum draussen, schoss uns die bittere Kälte in die Knochen und ich hatte mir vorgenommen, mich ganz trocken anzuziehen, um möglichst viel Wärme zu bekommen. Jedoch waren meine Finger so klamm und steiff, dass das Umziehen eine Ewigkeit ging… ;o)

Ich stieg mit Winterkleidung aufs Rad und ab gings…auch die Fersen waren gefroren und gefühlslos - das Einsteigen in die Schuhe auf dem Rad zeigte sich bereits als akrobatische Übung ;o). Dann erstmal Druck auf die Pedale…aber auch hier, die Beine, Füsse und Finger waren taub und tod und ich hatte kein Körpergefühl – ich wusste nicht, ob ich langsam oder schnell fuhr – habe nur versucht diese beiden Stangen, die da an mir herunterhingen irgendwie in einem Rhythmus runterzudrücken und so die Pedale vorwärts zu bewegen… ich zitterte und frohr fürchterlich und als ich nach 50km meine Finger und Zehen immer noch nicht spürte, machte ich mir ernsthaft Gedanken, ob es vernünftig ist, weiterzufahren oder ob ich mir dabei noch Erfrierungen riskieren würde…dann bald kamen die ersten Steigungen und ein bisschen Wärme in die Glieder. Die Steigungen zeigten sich jedoch als einziger Kraftakt…es war keine Kraft in den Beinen und die Steigungen zum Teil doch sehr steil…ich bereitet mich mental darauf vor, nicht vom Rad zu steigen, sondern nur durchzuhalten…ehrlich gesagt, nachdem ich die 20km mit den grossen Steigungen das erste Mal geschafft hatte, war ich schon etwas stolz und dann gings wieder bergrunter in der eisigen Kälte…

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Die Nahrungsaufnahme war auch alles andere als einfach…die Powerbars waren steinhart gefroren…so steckte ich sie mir möglichst nahe an den Körper unter die Kleidung, damit sie weicher und essbar wurden…in der Zwischenzeit versuchte ich so viele PowerGels wie möglich zu mir zu nehmen, da der Energiverbrauch unheimlich gross sein musste und ich nur über die Energie auch zu Körperwärme kommen konnte….

Auf der zweiten Radrunde wurde es etwas wärmer und in den Steigungen war der Unterschied merklich gross – das bisschen Wärme half doch deutlich dabei, dass die Muskulatur wieder besser arbeitete – dennoch waren die Steigungen lang und hart und erforderten mir mental sehr viel ab. Ich wollte jedoch den Radsplit unbedingt fertig fahren und dann weiterschauen…

Bald kam ich wieder zurück zum Squaw Valley und zur zweiten Wechselzone, wo meine Laufschuhe auf mich warteten. Ich wusste in diesem Moment noch nicht, ob meine Beine überhaupt noch fähig sein würden zu laufen…

Als 12. Pro-Frau ging ich auf die Laufstrecke und zu meinem grossen Erstaunen fühlte sich das Laufen gar nicht schlecht an. Der Laufschritt war von Beginn weg locker, leicht und rund und ehrlich gesagt, war das wohl der erste Moment in diesem Ironman, wo ich ein bisschen Genuss finden konnte ;o). Bald aber wurde mir auch hier klar, wo die auf dem Profil aufgeführten Steigungen waren …vor uns ging es ziemlich steil berghoch …aber auch das hoch und runter konnte mir nicht viel anhaben …wo’s hoch geht, geht’s auch immer wieder runter ;o). Die dünne Luft spürte ich kaum – die 11 Tage Akklimatisation waren wohl eine gute Entscheidung. Bei Km 30 musste ich eine Toitoipause einlegen und kämpfte danach kurz mit Kreislaufproblemen. Aber dann gings schon bald auf die letzten 10km und die Motivation stieg erneut. Auch konnte ich eine weitere Pro-Athletin überholen und lief am Ende als 10. dieses wohl härtesten Rennens meines Lebens stolz ins Ziel.

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Herzlichen Dank an alle die mich hier und von zuhause aus unterstützt haben, meine Sponsoren, meine Familie, die mit mir die Kälte erleiden musste - ohne dies Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen –  bestimmt habe ich mir rangmässig etwas mehr vorgenommen – jedoch muss ich auch sagen, dass bei den Pro-Frauen ein unglaublich starkes Feld am Start war und ich habe wirklich alles gegeben. Dieses Rennen wird bestimmt noch lange in meiner Erinnerung bleiben und hat mir gezeigt, dass ich mental zu sehr Vielem fähig bin! Vielen Dank auch an meine Trainerin Ute – die mit mir mitgefiebert, mitgefroren und gelitten hat – und mein ganzes Team – die sich auch sorgten, dass ich überhaupt über die Runden kam – Danke euch allen!!!

18. September 2013 – auf 1900m.ü.M. – erste Eindrücke von Lake Tahoe

Logo IM Lake Tahoe

Nun bin ich bereits eine Woche hier im Squaw Valley, Lake Tahoe und trainiere auf einer Höhe von 1900m über Meer. Während den ersten Tagen spürte ich die Höhe doch ziemlich, der Atem kurz, der Kopf zum Teil etwas schwindlig…nun jedoch fühlt sich das Training bereits wieder recht gut an und ich freue mich auf das Rennen. Nicht zu unterschätzten ist jedoch auch das Wetter – gibt es doch wunderschöne, ruhige Tage mit viel Sonnenschein und wenig Wind…so kann es auch Tage geben mit seeehr viel Wind und bereits am Morgen bis zu 3m hohe Wellen auf dem kristallklaren Lake Tahoe…das würde den bereits sowieso recht selektiven IM (Radstrecke mit 1700HM und auf 2400m.ü.M. hoch – Laufstrecke 200HM) noch einmal zu einer viel grösseren Herausforderung machen. Die Schönheit der Natur und diese Unberechenbarkeit machen das Ganze jedoch zum etwas ganz Besonderem. Nun gilt es noch ein paar Tage an Ruhe und Energie zu tanken und dann bestens gerüstet in ein neues IM-Abenteuer zu starten ;o) – ich freu’ mich drauf!

Lake Tahoe 060_web

5. September 2013 – Lake Tahoe kommt näher…

Nach dem Ironman Zürich hatte ich Lust auf eine paar schnelle Rennen. Mit dem Münsinger Lauf, dem Waberen-Lauf und dem Thuner Stadtlauf konnte ich ein paar gute und schnelle Trainings- und Koppelläufe in meine Planung aufnehmen. Nun am vergangenen Wochenende konnte ich über die Mitteldistanz beim Locarno Triathlon noch einen letzten Trainingswettkampf absolvieren, bevor es nun schon sehr bald nach Lake Tahoe, Californien geht. Ich bin gespannt und freue mich auf diesen Wettkampf. Bestimmt wird es kein Rennen um Bestzeiten geben, dafür liegt Lake Tahoe mit 1900m.ü.M. viel zu hoch und bietet auch einen selektiven Radkurs mit 1700HM. Landschaftlich jedoch soll es dafür traumhaft schön sein und ich freue mich auf ein tolles Erlebnis zusammen mit meiner kleinen Familie und hoffe bereits ein paar wertvolle Punkte für die Saison 2014 sammeln zu können!

 

19. August 2013 – Start in die Saison 2014 ;o)

Nachdem ich eine erste sehr lehrreiche (halbe) Neoprofi-Saison hinter mir habe, beginnt für mich nun am 1. September 2013 die WM-Qualifikationsphase der Saison 2014 (Sept. 2013-August 2014). Den Ironman Zürich habe ich schnell und gut verdauut und in der Zwischenzeit die wunderschönen Sommerstunden genutz für viele gute Trainingseinheiten. Ich fühle mich sehr gut und bin voller Energie und Unternehmungslust. Am 22. September 2013 werde ich bereits wieder einen Ironman absolvieren. Im landschaftlich vielversprechenden Lake Tahoe, Californien, werde ich mein nächstes grosses Rennen absolvieren. Bis dahin geht mein Weg noch über ein paar Trainingswettkämpfe. Meine Familie wird mich nach Calfornien begleiten und ich freue mich riesig auf ein weiteres schönes Erlebnis.

 

28. Juli 2013 – Rang 11 an IM Zürich bei grosser Hitze

Der gestrige Tag hat zwar mit dunkeln Wolken, leichtem Regen und recht viel Wind begonnen…bis 06:45Uhr durften wir uns im See einschwimmen, danach standen die Pro-Athleten alle schlotternd im Wasser und warteten auf den Startschuss….(das war aber auch der einzige Moment gestern, in welchem wir kalt hatten…;o)). Pünktlich um 06:55Uhr fiel der Startschuss und auf ging es ohne Neopren durch den welligen Zürichsee bei angenehmen 26 Grad Wassertemperatur. Ich ging das Schwimmen relaxed an und kam mit einer akzeptablen Zeit ovn 1:10h aus dem Wasser. Auf dem Rad fühlte ich mich von Beginn weg wohl und es fiel mir ein Stein vom Herzen, dass die Gefühle von Frankfurt nicht mehr anwesend waren und meine Beine sich locker und kraftvoll anfühlten. Mit zügigem Tempo fuhr ich die ersten 30 flachen Kilometer in Richtung Rapperswil um den See um dann in die erste Steigung zu gehen. Auch die Steigungen gingen gut, jedoch kam nun die Hitze schon ziemlich stark auf. Auf der zweiten Runde war es dann sehr heiss und in den langen Anstiegen glühte der Kopf, dass Wasser in den Flaschen war schon fast heiss und diente kaum mehr zur Abkühlung. Auf den letzten Kilometern vor dem Wechsel versuchte ich noch einmal die Beine etwas zu lockern und konnte mit einem guten Gefühl auf die Laufstrecke wecheln. Schnell fand ich in meinen gewohnten Rhythmus beim Laufen und freute mich auf die kommende Aufholjagt. Jedoch begannen mich bei Kilometer 7/8 Atemprobleme zu plagen und ich sah mich gezwungen den angeschlagenen Rhythmus zu dämmen… etwas verunsichert lief ich bei meiner Trainerin Ute Mückel vorbei und sie meinte: “Heute musst du finishen, das ist jetzt ganz wichtig – egal welche Zeit”. Von da an war für mich klar, dass ich ins Ziel laufen werde, egal welche Zeit am Ende herausschaut. Gegen Rennende ging die Sonne etwas weg und das Atmen fiel mir auch wieder leichter. Die hohen Ozonwerte machten wohl auch noch vielen anderen Athleten zu schaffen. Zufrieden und stolz lief ich am Ende mit einer Zeit von 10:14.23h als 11. bei den Pro-Frauen ins Ziel. Vielen Dank an alle die mich vor-, während und nach dem Rennen unterstützen! Es war ein harter Tag, aber ich hatte auch Spass und Freude im Rennen!

IM Zürich 2013_1

Ich durfte für das Schwimmen ohne Neo den neuen 2Xu Swim skin testen (kommt im Sommer 2014 auf den Markt)…absolut geniales Schwimmgefühl….

Swim Skin 2XU_2

Danke auch an Scott, welche vor Ort einen super Service leisteten – mein Scott cheetamon hat mich erneut pannenfrei und schnell über die 180km gebracht – danke auch an MAHU Bike und Sport Shop!

Dank Ultrasun professional protection war ich trotz über 1h im Wasser und bei einer Renndauer von über 10Stunden nachhaltig vor der Sonne geschützt. Unglaublich und sehr angenehm aufzutragen sind die Sports Produkte!

Dank den Produkten von PowerBar (Verpfleger) wurden wir am Ironman Zürich bestens verpflegt und trotz einem harten Renne kam ich gesund ins Ziel und habe mich auch heute bereits wieer sehr gut erholt.

Unterstützend dazu habe ich mich mit den Vitaminen und Mineralstoffen von Burgerstein Vitamine ausreichend gegen die Hitze und für die grossen körperlichen Ansprüche gerüstet.

 

23. Juli 2013 – der Countdown läuft – am 28. Juli werde ich am Ironman in Zürich starten ;o)

Nach meiner Niederlage in Frankfurt, brauchte ich einige Tage um mental und physisch wieder an einen neuen Wettkampf denken zu können. Jedoch wurde schnell einmal klar, dass ich bereits gerne den Ironman von Zürich vom 28. Juli 2013 bestreiten möchte. Als ich dann soweit war und mich für das Rennen melden wollte, bekam ich vorerst eine enttäuschende Rückmeldung: ausgebucht und an den Kapazitätsgrenzen, leider auch für die Profis! Und jetzt…??? Eine Alternative hatte ich zwar auch schon in Planung, aber gerade aufgeben wollten wir nicht. Und so habe ich erneut nachgefragt und am Ende hat es doch noch geklappt und ich bin auf der Startliste ;o)!

Ich freue mich auf mein “Heimrennen” und die vielen bekannten Gesichter an der Strecke. Auch meine Sponsoren und Partner sind fast alle vor Ort mit dabei. Scott ist Bikedoktor, PowerBar der offizielle Verpfleger (super ;o)!) und 2XU/Mizuno/Zoggs sind ebenfalls vor Ort mitdabei!

Das Rennen mitverfolgen kann man am Wettkampftag erneut unter:

www.ironmanlive.com

Weitere News: www.ironman.ch

 

 

8. Juli 2013 Kreislaufprobleme zwingen mich zur Aufgabe am Ironman in Frankfurt

Leider verlief das Rennen in Frankfurt überhaupt nicht nach meinen Vorstellungen. Die Nacht vor dem Rennen plagten mich Magenprobleme und ich konnte keinen Schlaf finden. Als um 04:00Uhr der Wecker läutete, fühlt ich mich gerädert und konnte auch nicht richtig frühstücken. Ich versuchte mich abzulenken, die Nacht gedanklich auszublenden und mich auf den Wettkampf zu konzentrieren. Das Schwimmen lief noch recht gut und ich kam mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 59:24min aus dem Wasser. Auf dem Rad fühlten sich meine Beine jedoch von Beginn weg leer und verkrampft. Ich versuchte mich lockerzurollen und hoffte auf mehr Kraft und Lockerheit. Jedoch kam dies nicht so und bei Kilometer 70 verspürte ich leichten Schwindel. Da war mir klar, dass mein Körper heute nicht fähig  und willig war, diesen Ironman zu finishen und so entschied ich mich auszusteigen…. eine unschöne und schwer zu akzeptierende Entscheidung, aber der Gesundheit zu liebe bestimmt vernünftig.

Nun gilt es, dieses Wettkampf zu verdauen und vorwärts zu schauen… ich werde meine Wettkampfplanung neu anpassen und vielleicht schon sehr bald wieder am Start zu einem nächsten Ironman stehen…;o)..

 

3. Juli 2013 Ironman Frankfurt - alles bereit – let’s rock it ;o)

Logo IM Frankfurt

die letzten Vorbereitungen sind im Gang und morgen werde ich nach Frankfurt reisen. Meine Familie wird mich begleiten und auch meine Trainerin Ute Mückel wird mich vor Ort unterstützen und “live” coachen ;o). Ein sehr starkes Feld bei den Profi-Frauen wartet auf mich – aber ich freue mich auf diese Herausforderung, mich mit den weltbesten Profi-Frauen messen zu dürfen – oh Schreck ;o)

Das Rennen kann am Raceday live vie diesen Link mitverfolgt werden - ich habe die Startnummer 64:

http://ironman-results.r.mikatiming.de/2013/frankfurt/

oder unter: www.ironmanlive.com

Link zur Website:  http://ironmanfrankfurt.com/

 IM PE Monique 1_1

 

 

 

 

20. Juni 2013 Ironman Frankfurt kann kommen ;o)

Nachdem die letzten Wochen doch schon richtig hochsommerliche Temperaturen mitgebracht haben und das Triathlontraining so richtig viel Spass gemacht hat, konnte ich meinen Formaufbau für den Ironman Frankfurt tüchtig vorantreiben – die Wochenenden waren von Freitag bis Sonntag sehr intensiv und so konnte ich bis zu 17.5h alleine über die drei Wochenendtage trainieren. Die langen Trainingseinheiten forderten mich zum Teil auch mental – auch dies bereits wieder eine sehr gute Vorbereitung auf den Wettkampf, denn Ironman besteht eigentlich aus vier Disziplinen und die vierte ist unbestritten die mentale Disziplin….deshalb heisst es ja wohl auch “Ironman” und nicht “Softman” o.ä. ;o)…. nun geht es schon langsam an die Erholung, um am 7. Juli 2013 frisch am Start der Europameisterschaften im Ironman am Start zu stehen ;o) – ich freue mich sehr und hoffe, dass nun auch die Endvorbereitung weiterhin sehr gut verläuft – und dann bin ich mal gespannt, was am 7. Juli möglich sein wird…;o).

 

3. Juni 2013 Sonne und einen intensiven Trainingsblock genossen

Nachdem ich für mich den 70.3 IM Rapperswil abgesagt habe und mich auf eine nun intensive Trainingszeit konzentrieren will, habe ich ein verlängertes Wochenende im Tessin in Angriff genommen. Die Bedingungen waren ausgezeichnet und es war sehr schön, bei warmem Wetter mit viel Sonne trainieren zu können. So konnte ich in den drei Tagen von Freitag bis Sonntag gute 370km Rad, 22km Laufen und 4km Schwimmen absolvieren. Nun soll die Sonne und Wärme ja auch hier zu uns kommen und wir können uns hoffentlich, die z.T. doch lange Reise ins Tessin sparen ;o).

29. Mai 2013 70.3 Rapperswil gecanceld

Nach einer Magen-Darmgrippe und aufgrund der kalten Temperaturen habe ich mich entschieden, in Rapperswil nicht an den Start zu gehen. Die Grippe hat mir einiges an Substanz gekostet und ich fühle mich nicht bereit für einen Wettkampf, vielmehr jedoch möchte ich die nächsten 4 Wochen für einen intensiven Trainingsblock nutzen, bevor bereits die Taperphase für den Ironman von Frankfurt vom 7. Juli 2013 beginnnt. Deshalb werde ich nun übers Wochenende in die Sonnenstube der Schweiz reisen und hoffe da ein paar lange Rad- und Laufeinheiten absolvieren zu können. Ach, wenn nur ein bisschen Sonne da ist, geht doch alles viel leichter und das Training macht auch so viel mehr Spass ;o)…

Fotosession La Liberté 4Fotosession La Liberté 3

Einen schönen Artikel hat mir Stefano Lurati von der La Liberté erstellt und Alain Wicht ein paar Fotos in der Natur dazu…merci beacoup à vous deux!

http://www.laliberte.ch/sport/sportsdivers/la-deuxieme-carriere-de-monique-grossrieder

In der Zwischenzeit ist auch meine Wettkampfbekleidung bereit für den richtigen Start in die Sommersaison…

Tenu 2

 

 

22. Mai 2013 Was für ein Wetter

Was für ein Wetter hier…es ist gar nicht so einfach ein Regenloch zu finden und dann sollte man zu diesem Zeitpunkt auch noch gerade frei verfügbar sein…;o)…lassen wir das Jammern, Hauptsache ich bin wieder beschwerdefrei beim Laufen und kann den nächsten Teil der Saison wieder gezielter in Angriff nehmen. Aufgrund eines Kompartmentsyndroms in der rechten Wade bin ich nun doch während mehr als 2 Wochen nicht gelaufen. Nun wird sich zeigen, wie ich läuferisch durch den 70.3 Ironman in Rapperswil durchkommen werde. So oder so, wird dieser Wettkampf ein gutes Training für meinen nächsten Saisonhöhepunkt vom 7. Juli – dem Ironman Frankfurt – darstellen ;o).

 

12. Mai 2013 Schon wieder zuhause

Leider etwas früher als geplant, bin ich dann aus dem Trainingsalager nach hause gereist. Die rechte Wade hat mich sehr verunsichert, da mir das Laufen nicht mehr möglich war. Mein Wettekampfplan lässt eigentlich keine Zeit für solche gesundheitlichen Probleme. So musste ich mich entscheiden…und ich bin bereits am Mittwoch wieder nachhause geflogen, um mich hier behandeln zu lassen. Das Rennen in St. Pölten vom 26. Mai werde ich jedoch ebenfalls absagen, da nach diesen bald 2 Wochen Laufpause es nicht sinnvoll sein wird, zwei Mitteldistanzen nacheinander zu absolvieren. Die Gesundheit geht vor und mit dem Kopf durch die Wand…nein, das gibt es auch nicht mehr…das war früher ;o)…

Nun hoffe ich, dass ich bald wieder völlige Beschwerde frei sein werde und den 70.3 Ironman in Rapperswil bestreiten kann…denn danach geht es schon bald wieder zum nächsten Saisonhöhepunkt, dem Ironman Frankfurt (Europameisterschaften) am 7. Juli 2013 ;o).

UM TL Malle

Die Zeit auf Mallorca mit meiner Trainerin Ute Mückel und meinem Team war wiederum sehr bereichernd und sehr schön (trotz meinem Wadenproblem) und es zeigt mir auch, dass ich nicht nur eine sehr gute Trainerin habe, wenn ich fit und leistungsfähig bin, sondern auch dann, wenn es zwischendurch einmal nicht so rund läuft….vielen Dank, liebe Ute!

5. Mai 2013 Fortsetzung Trainingslager Mallorca

Die erste Woche im TL auf Mallorca ist vorbei und bereits haben wir uns einen zweiten Ruhetag verdient. Nach einer sehr guten Kraftausdauereinheit auf dem Rad am Freitag und einer langen Tour mit erneut vielen Höhenmetern am Samstag, steht heute nur lockeres Schwimmen an. Etwas beunruhigt bin ich über meine rechte Wade, die sehr verhärtet ist und mir das Laufen unmöglich macht. Aber nun gehen wir erst einmal die Erholung an und geniessen die warme Sonne.

UM Team Malle

2. Mai 2013 Trainingslager Mallorca

Nun bin ich bereits seit Sonntag 28. April 2013 hier auf Mallorca im Trainingslager mit meinem Team und meiner Trainerin Ute Mückel. Nachdem wir von viel Regen und dunkeln Wolken empfangen wurden, zeigt sich nun die Sonne doch ganz ordentlich und auch die Temperatur ist schon bei ganz angenehmen 22 Grad angelangt…nur leider der Pool ist immer noch recht kalt…brrr… Zwei lange und sehr schöne, aber auch ruhige Radeinheiten haben wir bereits gemacht – heute gibt es erst einmal noch einen Ruhetag – denn auch Südafrika ist ja noch immer nicht lange her und dies darf man nicht vergessen. Ich fühle mich jedoch schon wieder sehr gut und gehe das Ganze nun einfach ruhig an – so macht’s auch riesig Spass und schon bald steht ja der nächste Wettkampf vor der Tür (26. Mai – 70.3 St. Pölten), wo ich dann auch wieder richtig Gas geben möchte ;o).

 

Award Ceremony des Ironman Südafrika vom 15. April 2013 - mein erstes Pro-Podium ;o)

Awards Ceremony IM SA

14. April 2013 Ironman Südafrika – Genialer 6. Rang bei den Profifrauen ;o)

IM PE Monique 1_1

“I did it” ;o) – nun habe ich das erste Rennen in der Kategorie der Professionals sehr erfolgreich bestritten  und lief am Ende mit einer  neuen persönlichen Bestzeit von 9h48.22 todmüde, aber überglück als 6. der Profifrauen ins Ziel!

Um 06.45Uhr fiel am 14. April der Startschuss in der Nelson Mandela Bay in Port Elizabeth. 16 Profifrauen und über 20 Profimänner waren am Start. Aufgrund der hohen Wellen wurde der geplante Wasserstart ans Land verschoben. Um überhaupt ins Wasser reinzukommen, mussten wir erst einmal gegen die hohe Wellenwand antreten, aber einmal drin, fand ich schnell einen guten Rhythmus etwa in der Mitte aller Prof-Frauen. Wir hatten zwei Runden à 1.9km zu Schwimmen, dazwischen ein kurzer Landgang durch den tiefen Sand…auweya ging das in die Beine…nach 1:07h kam ich in der Wechselzone an und war aufgrund des unruhigen Meeres ganz zufrieden mit meiner Schwimmzeit. Der Wechsel aufs Rad ging relativ schnell und gut…auf dem Rad fand ich auch schnell einen schönen, runden und kraftvollen Tritt und fühlte mich richtig wohl auf meinen neuen Scott Plasma “cheetamon”. Wir hatten 3 Runden à 60km und etwas mehr als 1000HM zu überwinden. Der Wind war nur leicht zu spüren. Ich war umgeben von zwei weiteren Profifrauen und so wechselten wir uns jeweils ab, um das Tempo hochzuhalten…oder ganz einfach, um keine andere ziehen zu lassen. Ich fühlte mich auch in der dritten Runde noch sehr gut; wusste jedoch, dass ich diesen Radsplit sehr offensiv und aggressiv gefahren bin und war gespannt auf den Marathon.

Auch der Wechsel zum Marathon lief zügig und schon ging es los…es war nun recht heiss auf der Laufstrecke und meine Beine erst einmal seeeehr müde…ich hoffte, dass sich dieser Zustand etwas verbessern würde….aber die Beine blieben müde und so wurden die 42km zu seeeehr vielen und langen Kilometern. Ich war als 9. auf die Laufstrecke gegangen und schon bald sah ich die 8. und dann auch die 7. Frau vor mir….die Beine aber blieben schwer…immer wieder sagte mir mein Körper, dass er lieber anhalten würde…”Aufgeben”? – “nein! Nie im Leben”…soweit war ich schon gekommen und es ging mir ja eigentlich bestens..ausser den müden Beinen…schon bald sah ich auch die 6. Profifrau vor mir….anscheinend hatten auch sie alle müde Beine ;o)…so biss ich mich durch und tankte Energie bei meiner Familie, die am Strassenrand stand und mich anfeuerte, meinen Freunden aus Port Elizabeth, mit dem Gedanken an meine Trainerin Ute, die zuhause am Rechner mitfieberte, meinem ganzen Ute Mückel Team und all meinen Freunden aus nah und fern…bald einmal fehlten nur noch wenige Kilometer und ich wusste, dass ich ein super Rennen machen kann und mir der 6. Platz auf sicher war, wenn ich so weiterlaufen könnte…und dann nur noch die zwei letzten Kilometer…den Zieleinlauf konnte ich nun richtig geniessen und lief nach 9h48.22 mit einer neuen persönlichen Bestzeit, und einer akzeptablen Marathonzeit von 3h23.11 als 6. Profifrau überglücklich ins Ziel!

Danke, liebe Ute, danke euch allen für die grossartige Unterstützung – ihr alle habt mir sehr viel Kraft gegeben!

IM SA 3 family

 

4. April 2013 Südafrika rückt näher

Die Rückreise aus dem sommerlich warmen Lanzarote zurück in die winterliche Schweiz fiel mir nicht ganz leicht. Zum einen spürte ich die Müdigkeit vom Camp, aber auch an die Kälte konnte ich mich noch nicht wieder so richtig gewöhnen. Jetzt fühle ich mich jedoch wieder frisch und bald ist es soweit, die Koffer schon beinahe fertig – morgen noch das letzte Radtraining und dann wird auch mein “Scott cheetahmon” fein säuberlich verpackt für die Reise nach Südafrika.

http://www.ironmansouthafrica.com/

unter www.Ironmanlive.com kann das Rennen mitverfolgt werden. Ich werde mit der Startnummer 44 ins Rennen gehen ;o).

Meine Wettkampf- und Trainingsausrüstung von 2XU und Mizuno sowie Zoggs habe ich auch erhalten – herzlichen Dank für die tolle Ware!

2XU Aurüstung 2'13

Und auch meine Verpflegung ist bereits zusammengestellt ;o) – mit PowerBar bin ich bestens gerüstet für die nötige Power durchs ganze Rennen sowie eine möglichst schnelle Regeneration!

PowerBar für SA

24. März 2013

Wieder daheim im Winter!
Nach 12 wunderbaren Tagen auf Lanzarote im Ute Mückel Triathloncamp bin ich gestern Nacht zurück in die winterliche Schweiz gekehrt. Auf Lanzarote waren wir vom Wetter her sehr verwöhnt und auch der Wind hielt sich “meistens” etwas zurück. So konnten wir viele gute Trainingseinheiten absolvieren und jetzt geht’s schon sehr bald weiter nach Südafrika zum ersten Wettkampf in dieser Saison. Bestimmt fehlt es mir noch etwas an wettkampfspezifischen Trainings, aber die Saison ist noch sehr  lang und die Basis enorm wichtig. Ich danke meiner Trainierin Ute, meinem Team und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die tolle Zeit auf Lanza.

Ich freue mich riesig in meiner “zweiten Heimat” ein Rennen absolvieren zu können und alle meine Südafrikanischen Freunde wiederzusehen!

Port Elizabeth we are coming soon ;o).

Lanza 40

 

4. März 2013

So, nun bin ich bereits wieder zurück in der winterlichen Schweiz. Ich habe eine super tolle Woche mit der Gruppe von MAHU Bike und Sport Shop Plaffeien auf Fuerteventura verbringen können. Die Stimmung war toll und dank meinem Trainingspartner Nico Weling hatte ich auch auf den vielen Stunden Triathlontraining eine angenehme Begleitung und sehr viel Spass. Die Form steigt und schon bald geht’s für mich weiter nach Lanzarote ins Ute Mückel Trainingscamp zur letzten Vorbereitung auf den Ironman Südafrika vom 14. April 2013.

Danke Nico und Danke an MAHU Bike und Sport Shop Plaffeien für dieses gelungene und super organisierte Trainingslager!

 

20. Februar 2013

In Kürze werde ich ein Trainingslager auf Fuerteventura mit MAHU Bike und Sport Shop Plaffeien antreten und so dem Winterwetter in der Schweiz etwas entfliehen können. Danach geht es auch schon bald weiter ins Trainingslager mit Ute Mückel nach Lanzarote und schon kurz danach starte ich in die Wettkampfsaison mit dem Ironman Südafrika….

Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit meinen Partnern und Sponsoren und danken ihnen bereits heute für die grossartige Unterstützung:

MAHU Bike und Sport Shop Plaffeien
SCOTT-Sports
2XU, Mizuno, Zoggs
PowerBar
Burgerstein Vitamine
ultrasun Professional Protection
Osi Brühlhart, Masseur
Dani Troxler, Physiotherapeut